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MMR DZXL 558 Manila 

OFW KONEK 17.APRIL.2018

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1115&v=uM-gB5eN4Cg

OFW Konek a public service radio station program in (RMN DZXL 558) Manila, Philippines streamed live on 17.April.2018 with special guest is Mr. Ramon Hansmeyer Co-Owner / Country Director of BEAGLE, Inc. Philippines.

Regarding on how Beagle Inc. is helping Filipinos to learn the German language and the courses offered.

Also, being interviewed is Ms. Elsa U. Villa President PASEI (Philippine Association of Service Exporters Inc.) which has a lot of part in serving our Government with assisting our fellowmen into getting jobs overseas.


    

STUDIO COTTBUS

https://www.rbb24.de/studiocottbus/beitraege/2018/02/pflege-kraefte-von-den-philippinen.html

09.02.18 | 16:07 clock


Philippinische Pflegekräfte für Deutschland



Kerstin Roy ...

... kommt ursprünglich aus Döbbrick und lebt seit zwei Jahren in der philippinischen Hauptstadt Manila. An der Beagle Academy bringt sie angehenden Pflegefachkräften Deutsch bei.


Wer pflegt mich, wenn ich krank oder dement werde?


Während hierzulande über zu wenig Pflegepersonal und immer mehr pflegebedürftige Menschen diskutiert wird, werden auf den Philippinen Pfleger für den deutschen Markt ausgebildet - unter anderem von einer Lausitzerin.

Kerstin Roy kommt ursprünglich aus Döbbrick bei Cottbus, lebt seit zwei Jahren in der philippinischen Hauptstadt Manila und arbeitet dort für eine deutsche Sprachschule. Interview von Sophia Wetzke.


Mit Deutschkursen macht Kerstin Roy die zukünftigen Pflegekräfte fit für den deutschen Markt. Warten die potentiellen Arbeitgeber hier zu Lande schon sehnsüchtig auf die neuen südostasiatischen Mitarbeiter?

Wir selbst als Schule haben natürlich keine Arbeitgeber an der Hand, aber wir arbeiten mit Arbeitsvermittlern zusammen. Deswegen haben wir auch viele Schüler, die ein Stipendium haben. Wo also der Arbeitgeber aus Deutschland auch für die Sprachausbildung aufkommt.


Wie groß ist denn die Nachfrage?

Wir bekommen das ja auch von unseren Arbeitsvermittlern mit, mit denen wir zusammen arbeiten, dass da wirklich Anfragen aus Deutschland kommen: Wir hätten gern 100 Pflegekräfte. Weil sie so zufrieden sind, weil der Filipino sehr hart arbeitet, sehr fleißig ist und nicht meckert. Das liegt einfach in der Mentalität der Filipinos. Außerdem ist die Ausbildung auch sehr gut. Um Krankenschwester oder Krankenpfleger zu werden muss man hier studieren. Die philippinischen Pflegekräfte haben alle einen Bachelor oder Master in „Nursing“.


Pflegefachkraft ist auf den Philippinen ein sehr angesehener Beruf. Trotzdem ist es für diese Menschen Gang und Gäbe, im Ausland zu arbeiten. Woran liegt das?

Der Filipino der im Ausland arbeitet wird ein bisschen als Held gefeiert. Weil natürlich diese „Kinder“ ein besseres Leben für ganze Familie, für die Eltern, ermöglichen. Oftmals haben sie selbst Kinder auf den Philippinen, die dann natürlich eine bessere Ausbildung genießen können mit dem Geld, das nach Hause geschickt wird.


Lohnt sich der ganze Aufwand denn finanziell?

Im Vergleich zu den Philippinen verdienen die Pflegekräfte in Deutschland sehr gut. Eine Pflegekraft hier auf den Philippinen verdient umgerechnet circa 200 Euro pro Monat.


Wollen die Leute dann auch länger hier bleiben?

Das kommt natürlich auch immer auf den Arbeitgeber drauf an, aber die meisten möchten schon, dass unsere Leute längerfristig bleiben. Wenn ich mit den Schülern spreche, die jetzt schon in Deutschland sind, die möchten auch längerfristig bleiben. Die überlegen dann natürlich auch den Ehepartner zu einem späteren Zeitpunkt mit nach Deutschland zu holen. Da ist keiner dabei der sagt „Ich möchte nur ein Jahr bleiben“.


Wohin werden denn die philippinischen Pflegekräfte vermittelt?

Es gehen sehr viele nach Berlin, Stuttgart, Halle oder Hamburg. Wobei mir schon auffällt, dass sich scheinbar die Arbeitgeber im Osten noch etwas zurück halten. Die Leute gehen in der Tat größtenteils in den Westen, aber ich denke der Osten wird da noch nachziehen.


Sophia Wetzke führte das Interview für Antenne Brandenburg. 

https://www.rbb24.de/studiocottbus/beitraege/2018/02/pflege-kraefte-von-den-philippinen.html



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               Lausitzer  Rundschau


                                       10.04



Büffeln, warten, pfleger



In Deutschland fehlen BERLIN Deutschland braucht Pflegekräfte – und sieht sich deshalb zunehmend auch im Ausland um. Dabei geht es etwa um die Balkanstaaten Albanien, Serbien und Bosnien-Herzegowina, wo Staatliche wie private Unternehmen Personal vor Ort für den Einsatz in Deutschland fit machen. Das verspricht Gewinn für beide Seiten: Denn in diesen Ländern gebe es einen “Überschuss an ausgebildeten Pflegekräften, die keine adäquate Beschäftigung im Herkunftsland finden”, sagt Raimund Becker, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für international Zusammenarbeit, die daran beteiligt ist.  


                    Doch der Blick reicht noch viel weiter – nach Asien nämlich. Auch Vietnam und die Philippinen sollen den deutschen Fachkräftemangel lindern helfen. Bereits heute verdienen fast100 000 Filipinos ihr Geld mit Altenund Krankenpflege im Ausland. Nun könnte auch Deutschland als Arbeitsort eine immer größere Rolle spielen. Voraussetzung dafür ist aber das Erlernen der deutschen Sprache – und das geschicht beispielsweise in der Beagle Academy in Manila.


                    Das ist eine Sprachschule, die darauf spezialisiert ist, philippinischen Pflegekräften Deutsch beizubringen. Die Nachfrage sei groß, “Aufbeiden Seiten”, sagt Ramon Hansmeyer, Leiter der Schule, Während man in Deutschland händeringend nach Pflegekräften suche, gibt es auf den ​​​​​​​

Philippinen laut dem dortigrn Pflegekräfteverband 200 000 arbeitslose Fachkräfte beziehungsweise entsprechend ausgebildete Frauen und Männer, die einer anderen Tätigkeit nachgehen. Nach Angaben der Arbeitsagentur haben seit 2012 rund 92 000 Pflegekräfte den Inselstaat verlassen. In Deutschland sind laut Bundesagentur für Arbeit 40 000 Pflegestellen unbesetzt. Passt hier eines zum anderen? In der Theorie auf jeden Fall, in der Praxis ist das jedoch ein langer, mühsamer Weg.


                    Im 17. Stock eines Hochhauses in Makati City, dem Central-Business-Distrikt, sitzen Pflegekräfte um runde Tische herum. Sie schauen auf ihre Tablets, unterhalten sich. Allerdings nicht auf Tagalog, der Amtssprache. Stattdessen probieren  sie es auf Deutsch, Auf einem der Tische steht ein Glas, halb gefüllt mit philippinischen Pesos. “Wer bei ns Tagalog im Unterricht spricht, muss was ins Sammelglas werten”, sagt Ramon Hansmeyer. Was nach harter Disziplin klingt, hat einen einfachen Grund. Die erwachsenen Schüler verbringen bis zu neun Stunden gemeinsam auf engstem Raum. Dakommt es oft vor, dass sie in ihre Muttersprache zurückfallen.


                    Den Unterricht versuchen die sieben Lehrer so kreativ wie möglich zu gestalten. Der achtmonatige Intesivkurs wird mit Hörübungen und Spielen aufgelockert. Weshalb manchmal auch Wolfgang Petrys “Weiß der Geier” laut durch den Flur tönt. “Filipinos sind die geborenen Entertainer”. Sagt Sprachlehrerin Kerstin Roy, eine 34-Jährige, die In Cottbus geboren wurde. “Sie lieben Karaoke und nehmen alles mit Humor.”​​​​​​​

Der interaktiv Lernansatz trägt Früchte. Derzeit warden 120 ausgebildete Pflegekräfte unterrichtet Tendenz steigend, und eine weitere Schule ista auch schon geplant. “Der Bedarf ist groß”, sagt Hansmeyer, der sich vor fünf Jahren entschied, aus seinem Paderborner Übersetzungsbüro etwas anderes zu machen. Zuerst probierte es der 43-jährige in Rumänien. Dort eine Sprachschule aufzubauen, funktionierte nicht: Familienmitglieder, die im Ausland Jobs annahmen, wurden zu Hause abgelehnt. Auf den Philippinen habe er das komplette Gegenteil erfahren. Die Filipinos, die in Übersee arbeiten, warden als Helden gefeiert.


                    Bevor man aber ein Held warden kann, braucht man ein Visum, wie die 26-jährige Johanna Lei Bayron. Sie war Schülerin an der Beagle Acdemy , hat ihre Prüfung bestanden und hofft nun seit Monaten auf ihr Visum. In einem Krankenhaus in Schleswig-Holstein wartet eine Stelle auf sie. “Ich habe einen Freund in Hannover, der dort in einem Krankenhaus arbeitet.” Ihm gefalle es. In einer Facebook-Gruppe tauscht sie sich regelmäßig mit anderen Pflegekräften aus, die bereits in Deutschland arbeiten und leben.


                    Die lange Wartezeit hat Folgen: “Oft vergessen die Schüler in der Zwischenzeit, was sie bei uns gelernt haben”, sagt Hansmeyer. Dabei sollen sich die Pflegekräfte nicht nur in die fremde Kultur einfinden, sondern auch schnellstmöglich in den Job. Ein Prozess, der Geduld und Zusammenarbeit verlangt, sagt Roy. Sie selbst weiß, wie es ist, sich einzuleben. Seit fünf Jahren lebt sie auf den Philippinen. Der Liebe wegen und weil sie nach etwas Neuem suchte. “Ich hatte mich nicht nur in meinen Land und die Leute.” Die Deutsche hat ihren Platz gefunden und hofft, dass es ihren Schülern in Deutschland genauso geht.

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